125. Stiftungsfest Arminia zu Bamberg am 30. April 2004
Feier mit Gästen aus ganz Bayern
Freie Burschenschaft Arminia zu Bamberg blickt auf 125 Jahre zurück
Die Freie Burschenschaft Arminia 1879 zu Bamberg feierte auf der
Altenburg ein großes Jubiläum: Die studentische Vereinigung und älteste
Verbindung der Stadt blickt mittlerweile auf eine 125-jährige Geschichte
zurück.
Die Vorstandschaft - vertreten durch die aktive Chargia Michael Bosch,
Werner Bosch und Uwe Raschpichler sowie den Philistersenior Anton Bosch -
hieß dabei zahlreiche Gäste aus ganz Bayern willkommen. Die Freie
Burschenschaft Arminia ist als langjährige Mitgliedsverbindung
gleichzeitig auch älteste Verbindung im Passauer Senioren-Convent. So
fanden sich bereits zur so genannten Landesvaterkneipe viele
Freundschaftsverbindungen zum Auftakt der Feiern ein.
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten stellte der Festkommers dar, der im
Rittersaal gefeiert wurde und mit dem traditionellen Einzug der Chargen
in ihren farbenprächtigen Uniformen mit weißen Hosen und hochschaftigen
Reiterstiefeln begann. Der Begrüßung durch Senior Bosch folgte das
Eingangslied "Vom hohen Olymp herab".
In der Festrede beleuchtete der Philistersenior Anton Bosch der
Burschenschaft Arminia die Geschichte seiner Verbindung: Sie sei im Mai
1879 in der Müllerschen Gastwirtschaft am Bahnhof von fünf
Gründungsmitgliedern gestiftet worden, wie man im studentischen
Sprachgebrauch sage. "Bis heute hat man Höhen und Tiefen überwunden, und
den Zusammenhalt auf der Basis von Traditionen erhalten und gepflegt",
so Bosch.
Für 45-jährige Mitgliedschaft wurden an diesem Tag Dieter Swieca,
Wilhelm Simon und Anton Schlauch mit einem goldenen Schieber zu den
Farben Arminias "grün-gold-rot" geehrt, sowie der Philistersenior Anton
Bosch mit einem silbernen Schieber für seinen Einsatz um die Verbindung.
Die Grüße der Stadt Bamberg überbrachte im Namen des Oberbürgermeisters
der CSU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Peter Neller. Er hieß auch in
seiner Funktion als Zweiter Vorsitzender des Altenburgvereins die
Arminia als ständigen Gast auf der Burg willkommen.
Ein Grußwort entbot für den Burgnachbar, die Reichsritterschaft zum goldenen Federkiel,Otto Metzner. "Die Stadt Bamberg kann sicher nicht
nur stolz auf das Wahrzeichen mit der höchstgelegenen Kapelle der Stadt
sein, sondern gerade auf die Aktivitäten des Altenburgverein als
Besitzer, der Reichsritterschaft und der Arminia innerhalb der Mauern
der Altenburg", so der Tenor.
Mit dem Einzug der Chargen mit ihren Damen und dem Chargenwalzer mündete
der Festkommerz in den "Farbenball". Ein ausgiebiger Frühschoppen
schloss das Jubiläum auf der Burg ab.
Bericht: aus dem Fränkischen Tag
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